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Spanien vom 3. Januar 2020 bis 10. März 2020

So - nun ist es soweit, das Spanienabenteuer liegt vor uns. Am Freitag, 3. Januar 2020 geht‘s auf große Reise nach Andalusien. Wir sind gespannt.

Freitag, 3. Januar 2020

Man o man ... viele Kilometer liegen vor uns und wir freuen uns auf die Sonne Andalusiens. Hoffentlich können wir die Grippewelle umgehen. Sicherlich! Über Nürnberg - Karlsruhe - Baden Baden - Offenburg - Mühlhausen kommen wir nach Ottmarsheim. Hier ist die Grenze Deutschland - Frankreich, direkt längs durch den Rhein. Links am Rhein, also schon in Frankreich steht eine Riesenfabrik. Das Wetter ist nicht gut, es nieselt und ist kalt. Und ich werde auf der Autobahn geblitzt. So ein Mist und das auch noch in Frankreich. Reiner und ich wechseln uns alle 200 km beim Fahren ab und ich werde jetzt auch mit dem Tempomaten fahren - ist sicherer!!! Wir kommen am ersten Ziel in Louhans (Stellplatz) an. Er liegt schön ruhig an einem Fluss und in nur wenigen hundert Metern, sind wir zu Fuß, in der Kleinstadt. Hier kaufen wir ein gutes Baguette. Die engen Gassen werden nicht so beleuchtet wie bei uns und so erscheinen sie in einem ganz besonderen Flair. Die Weihnachtsbeleuchtung ist überwiegend kitschig. Müde fallen wir zeitig in die Koje, da wir am nächsten Tag zügig weiterfahren wollen.
Gesamtkilometer am Freitag: 764 km

Samstag, 4. Januar 2020

Nach dem Frühstück laufen wir am Fluss spazieren, sehen riesige Misteln in den Bäumen und zwei Bootsfahrer, die zum Angeln fahren. Auf der nahegelegenen Autobahn geht‘s nun weiter Richtung Spanien. Das Wetter wird milder und es regnet nicht mehr. Dafür geht der Wind so stark, dass wir zu tun haben, unser Bobberla auf der Straße zu halten. Ganz schön anstrengend ist das. An Lyon - Vienne, an dem riesigen Fluß Rhone entlang, danach Saint-Uze. Bei Mornas und Loupion sehen wir zum ersten Mal das Meer und bei Bezier sehen wir eine riesige Burg, diesmal ausnahmsweise im Tag stehen. Roquefort - Des - Corbieres besticht durch seine großen Berge, Felsen und Windräder. Bei La-Palme sehen wir im Hintergrund die Pyrenäen. Was für eine Landschaft und alles noch in Frankreich. Auch dieses komische Sauf-Schild sehen wir öfter in Frankreich. Bei La Jonquera ist der Übergang nach Spanien ... Andalusien wir kommen. Ein paar Kilometer abseits der Autobahn kommen wir nach Capmany, ein ans Tal geschmiegtes Dorf. Wunderschön in der untergehenden Sonne anzusehen. Hier ist irgendwo der Campingplatz ... unser Navi führt uns durch die Ortschaft ... das kann doch nicht passen! Reiner sieht es wie immer gelassen ... durch eine Gasse den Berg hoch ... zwei Balkone nur wenige Zentimeter über uns ... und wirklich !!! wir streifen den Asperagus der darauf steht. Reiner nun wieder rückwärts, da ein Auto entgegenkommt. Mir vergeht das Lachen ... Reiner schafft es! Unglaublich !!! Bei mir hätte man das Haus abreisen müssen ... also nun rückwärts die Gasse hinab ... am Berg gegenüber umgedreht und wieder zurück durch‘s Dorf. Die Kupplung stinkt !!! Außerhalb des Dorfes dann ein Schild mit dem Hinweis Camping. Doofes Navi !!! So und nun ohne Probleme zum Campingplatz und der ist wie wir ihn uns wünschen. Er erinnert uns total an die Toskana. Ein wirklicher Traum. Unter Pinien- und Olivenbäumen haben wir eine sehr ruhige Nacht auf dem Campingplatz „L‘Albera“ in Capmany.
Gefahrene Kilometer am Samstag: 625 km

Sonntag, 5.Januar 2020

Morgens machen wir einen ausgiebigen Spaziergang um den Platz. Wir sehen Ruinen, eine Farm, Kakteen, blühende Pflanzen ... einfach schön. Leider muss man sagen, denn es geht weiter. Wir wären gerne noch etwas geblieben, aber wir kommen auf der Heimfahrt wieder. Unsere Fahrt geht weiter nach El Campello, unserer nächsten Übernachtung. Die Berge säumen unseren Weg, ab und zu sehen wir Burgruinen und eine Landschaft, die sich zusehends verändert. Es wird karg und das bis jetzt gewöhnte Grün wird weniger. Unmengen an Oranger- und Zitronenplantagen, sind zu sehen. Was für eine Pracht. Und wir sehen blühende Bäume ... Mandelbäume ? Vom Castello de La Plana, durch viele Tunnel, an Calpe vorbei und hier sehen wir wieder einen Stier, der El Torro genannt wird und ein Wahrzeichen Spaniens ist. Bei Benidorm sind zwischen Autobahn und Meer eine Stadt gebaut, die wie Dubai erscheint. In El Campello angekommen ist es bereits dunkel und unser Stellplatz „Completto“ ... also voll. Auch der Zweite „Completto“ und so suchen wir in der fremden Küstenstadt verzweifelt nach einer sicheren Übernachtungsmöglichkeit. Im Costa Blanca Camping hat man erbarmen und wir dürfen ganz vorne an der Rezeption übernachten, denn auch dieser Platz ist voll. Egal ... Hauptsache hinter verschlossener Tür. Erschöpft schlafen wir ein.

Montag, 6. Januar 2020

Früh morgens machen wir gleich einen Ausflug zur Küste. Die Sonne geht gerade auf und wir sehen das Meer in seinem ganz besonderen Licht. Eine Frau mit ihren Hunden war am Strand, um streunende Katzen zu füttern. Wie schön! Wir sehen ein paar Skulpturen, blühende Kakteen und viele Segelboot im nahen Hafen. Unsere Fahrt geht weiter. Nun ist es so karg, dass nur noch Steine, Felsen und sehr wenig grün zu sehen ist. An einem Lego-Hotel (bunt wie ein Legohaus) vorbei, bergauf und bergab geht es weiter an der Sierra Nevada entlang. Bei Nijar fangen diese kilometerlangen Gewächshäuser an und ziehen sich geballt durch die ganze Halbinsel. Roquetes de Mar, La Mojonera und El Ejdio - Urlaubsorte an der Küste und inmitten dieser Gewächshäuser. Unglaublich! Einerseits verstehen wir das, andererseits ist es nicht schön anzuschauen. Auf dem Bild das ihr seht und weiß ist, sind es keine Felsen, sondern diese Gewächshäuser. Bald kommen wir in unserem Ziel, dem Campingplatz „Camping Almayate Costa“ an. 
Gefahrene Kilometer: 478 km.

Dienstag, 7. Januar 2020

Nix Fahrtag ... hier bleiben ... ankommen ... ausruhen. Der Strand ist sehr einsam hier, wir können gut laufen und die Sonne strahlt uns schon morgens an. Was kann also schöner sein ... Unser Platz liegt direkt am Meer, wie wir uns es erträumt haben. Der Sand ist anthrazitfarbig und zum Teil auch Kies. Das Meer ist dunkelblau und total sauber. Nachmittags laufen wir am Strand, an einer Hippiebar vorbei ... leider geschlossen ... hier würden wir her passen! Durch einen Bambusweg kommen wir wieder zur Straße. Der Weg war gar kein Weg, sondern darin fließt das Wasser vom Berg ab, sobald es regnet. Naja - wir sind drinnen gelaufen - ohne Wasser. Das nahe Dorf ist wirklich ganz einfach. Wie überall in den südlichen Ländern sind die Häuser weiß und die Fensterläden geschlossen, wir komisch bei diesen Temperaturen ist. Es sind ja erst 17 Grad. In einem Laden können wir ein paar Lebensmittel kaufen. Mit dem Rucksack bepackt, laufen wir auf einem Weg zurück. Hier sind die Straßen, schwer zu beschreiben. Zwischen Sand, Dreck, Teer und Schotter sind es für uns unbefahrbare Wege. Hier ist es halt anders und uns begegnen immer wieder Autos. Die Hauptstraßen sind aber in Ordnung. Einige Häuser in Almayate sind mit schönen Fliesen verziert, bei anderen würde man denken, sie sind unbewohnt. Ist aber nicht so! Die Andalusier sind aufgeschlossen, wirken und grüßen uns und wir denken, dass sie glücklich sind, so wie sie leben. Wir sind auch glücklich hier! Zurück auf unserem Platz werden wir auf der einen Seite von einer Weimeranerhündin mit deutschem Herrchen und auf den anderen Seite von einem Dobermann mit französischen Schweizerherrchen begrüßt.

Mittwoch, 8. Januar 2020

Der Himmel sieht bei unserem morgendlichen Strandspaziergang ganz anders als gestern aus. Wolken ziehen am Himmel und das Meer ist unruhig. Wir sehen, wie ein Boot mit einem Bagger ins Meer gebracht wird. Als wir zurückkommen ist der Himmel wieder klar und blau. Nachmittags fahren wir mit den Rädern nach Torre del Mar. Es liegt nur ca. 4 km östlich vom Campingplatz. Hier ist es wie in der Großstadt und zur Promenade kommen wir an Weihnachtssternen vorbei, die es hier auch wild wachsend in riesigen Büschen gibt. Angekommen staunen wir nicht schlecht. Hier ist es gepflegt und sehr sauber. Naja ... für Touris gemacht. Entlang der Promenade sind überall kleine Häuschen, wo man essen kann. Und es gibt hier unheimlich viele Papageien. Meistens sind es grüne, die in der Wiese hüpfen oder in den Palmen sitzen. Sehr schön, das schnatternde Volk zu beobachten. Wir sitzen auf einer Bank und zwei kleine Jungs führen uns ihre Fahrkünste auf einen Roller vor. Der kleine davon ist herrlich und versucht mit uns zu sprechen. Geht nicht ... aber macht nix ... wir verstehen uns auch so. Wir sehen ein größeres Fischerboot, dass von Möven zurück zum Hafen begleitet wird.

Donnerstag und Freitag, 9. + 10. Januar 2020

Wir beschließen eine Wanderung, zum gegenüberliegenden kleinen Park zu machen. In einem Gebüsch sehen wir einen Granatapfel hängen, an dem wir leider aber nicht heran kommen. Jetzt wissen wir aber, wo sie wachsen. Links ist ein kleines Bergdorf. Wie gesagt, die Straße ... für uns ein Wanderweg. Der aber gefällt uns gar nicht, also laufen wir abseits den Berg hoch und kommen zu einem alten Sandsteinbruch. Der ist stillgelegt ... denken wir! Falsch gedacht! Der Besitzer ... vielleicht!!! ... kommt angerannt und versucht uns zu erklären, dass dieses Grundstück privat ist. Also wo wir herkamen, war kein Schild zu sehen. Egal. Also wieder Richtung Bergdorf. Hier verfolgen uns zwei Hunde und ein riesiger steht auf einem ... Gott sei Dank ... eingezäunten Grundstück. Über den Berg kommen uns Ziegen entgegen, mit natürlich einem Hirten und einem Hund. Ein Stück weiter unten sehen wir zwei Muli‘s? Schöne Tiere sind das. Und nun sind wir wieder in Almayate angekommen. Nur noch wenige Kilometer und wir sind wieder am Campingplatz.
Heute (Freitag) wir gefaulenzt, aber wir waren schon am Meer bei aufgehender Sonne.

Samstag, 11. Januar 2020

Heute früh laufen wir links am Strand, kommen an der Hippiebar vorbei und weiter geradeaus, an ein wirklich sehr kleines Küstendorf. Vielleicht 20 Häuser auf einer Seite, wie eine Perlenkette und direkt vor dem Strand. Wir dachten nicht, dass hier noch etwas kommt, da nur ein Sandweg hierher führt. Also hier ist es richtig schön. Manche Häuser sind mit Muscheln verziert. Na schau mal an, da haben wir doch was tolles entdeckt. Als wir zurück kommen, treffen wir Micha und seine Weimeranerhündin. Und der Campingplatz wir zusehend voll, denn die Spanier kommen und genießen ihr Sonnenwochenende. Auf einmal ist keine Stille mehr, sondern das südländische Temperament ist zu hören. Man meint wirklich, das Glück aus den Stimmen zu hören. Schön! Am Abend laufen wir rechts am Strand. Das Meer war heute den ganzen Tag unruhig und jetzt am Abend sind es wirklich große Wellen, die auch weiter den Strand einnehmen. Ganz hinten ... wir sind dort schon einige Male gelaufen ... gehen diese Wellen bis zu den Felsen. Wir überlegen, ziehen Schuhe und Strümpfe aus, krempeln die Hosen hoch und ab geht‘s. So ... drüben angekommen sind die Hosen nass ... aber wir hatten eine Gaudi. Wir setzen uns in einigen Abstand auf eine Bank und beobachten das tosende Meer.
Temperaturen: Max. 17,3 Grad um 16.16 Uhr, Min. 8,8 Grad um 9.36 Uhr

Sonntag, 12. Januar 2020

Ein Traumwetter heute. Kein kühler Wind und Sonne pur. Unser Nachmittagsspaziergang, ein Weg, den wir schön öfters gingen, war heute ganz anders. Auf dem Sandweg hörten wir auf einmal Glockengeläut. Zwei Bauern mit einem Ochsengespann kamen uns entgegen. Große Holzwagenräder! Wir staunen. Natürlich haben wir schon gemerkt, wie einfach die Leute hier leben. Aber so ... hätten wir es nicht gedacht. Einfach zu leben ist ja auch nicht schlimm, aber typisch südländisch, dass überall Abfall auf den Wegen und Gräben liegt ist ganz schlimm - schade. Wir sehen noch große Hecken, einen Weihnachtssternbaum, einen Riesengummibaum (der wirklich von Weitem aussieht wie ein Kastanienbaum) und Felder mit Blumenkohl. Auf der anderen Seite, der Meerseite, setzen wir uns an den Strand und beobachten ein Segelboot und zwei „Sumselbrums“. Ein wundervoller Sonnenuntergang um 18.20 Uhr folgt. Schön war‘s heute wieder.
Temperaturen: Max. 16,9 Grad um 17.16 Uhr, Min. 8,8 Grad um 9.41 Uhr

Montag und Dienstag, 13. + 14. Januar 2020

Am frühen Morgen sehen wir ein Fischerboot und beobachten eine ganze Zeit, wie sie die Fangkörbe einholen. Und die Sonne glitzert wie Millionen Edelsteine im Meer ... sooooo schön! Nachmittags fahren wir mit dem Rad einkaufen ... das klappt wunderbar. Heute Abend gibt es gegrillten Lachs ... guuuut ... das haben wir uns verdient. 
Heute (Dienstag) kommen uns am Strand einige Hunde entgegen. Sie sind alle ganz lieb. Von Weitem sehen wir eine Reiterin. Ein großer alter Hund, der uns schon mal aufgefallen ist, liegt vor einer Hütte. Er erinnert uns an unserem Moses. Krümel fühlt sich sichtlich wohl, wenn er zu anderen Hunden Kontakt hat. Ach ... fast hätten wir es vergessen ... hier gibt es auch Muscheln. Und wir haben auch schon wieder einige gefunden. Sie sehen ganz anders aus, als unsere bekannten Nord- und Ostseemuscheln. Sie sind dick und groß. Das war‘s. 
Temperaturen: Montag - Max. 16,4 Grad um 17.21 Uhr, Min. 8,4 Grad um 9.51 Uhr / Dienstag - Max. 16,7 Grad um 17.31 Uhr, Min. 5,6 Grad um 9.16 Uhr

Mittwoch bis Freitag, 15. - 17. Januar 2020

Heute laufen wir wieder unsere, mittlerweile gewohnten, Spaziergänge am Meer entlang. Wir finden viele Muscheln im Sand. Danach genießen wir die Sonne Andalusiens, die uns jeden Tag auf‘s Neue weckt und lesen unsere mitgebrachten Bücher. Am Donnerstag geht Krümel zum Friseur. Er möchte endlich ins Meer und dort Steine suchen. Deshalb war es notwendig, aus unserem Kuschelbärchen, einen windschnittigen Andalusischen Windhund zu zaubern. Und er fühlt sich soooo wohl, im glasklarem Meer zu schwimmen. Am Freitag müssen wir unsere Vorräte auffüllen und fahren diesmal ohne Krümel in den Supermarkt nach Torre den Mar. Wir kaufen leckeren frischen Fisch und am Abend kommt die Regenbogenforelle gleich auf den Grill. Hmmmm lecker. Da es heute so warm war, wagte sich Andrea, beim abendlichen Spaziergang, mit den Beinen ins Wasser. Huuuu - war das kalt.
Temperaturen: Mittwoch - Max. 18,9 Grad um 14.26 Uhr, Min. 7,3 Grad um 9.21 Uhr / Donnerstag - Max. 16,9 Grad um 16.16 Uhr, Min. 7,5 Grad um 7.56 Uhr / Freitag - Max. 21,2 Grad um 15.36 Uhr, Min. 7,6Grad um 6.21 Uhr

Samstag, 18. Januar 2020

Heute regnet es zum ersten Mal hier in Andalusien - zumindest ein bisschen. Das Meer liegt ganz still. Es ist bewölkt und viele einheimische Angler sind am Meer. Der Himmel zeigt sich wieder von einer sehr schönen Seite. Also werden wir heute mal wieder nix machen - doch - etwas Lesen und ein paar Brettspiele.
Temperatur: Samstag Max. 16,2 Grad um 17.46 Uhr, Min. 10,5 Grad um 6.36 Uhr

Sonntag, 19. Januar 2020

Das Wetter ist wirklich sehr durchwachsen, aber es kommt immer wieder die Sonne hervor und wir können die warmen Strahlen genießen. Beim Laufen entdecken wir immer wieder neue Pflanzen. Unsere Augen und unser Gemüt freuen sich über die schönen Farben. Und Hunde sehen wir ... einer schöner wie der andere. Am liebsten würden wir alle mitnehmen.
Kronenwucherblume
Feuerranke
Japanische Wollmistel
Spitzblättrige Trichterwinde
Weihnachtsstern als Busch
Kakibaum
Kartoffel 
Mittelmeer-Zypresse
Wegerichblättriger Natternkopf
Senfrauke
Grausenf 
Gummibaum (ca. 8m hoch)
Spanisches Pfahlrohr
Rosa Trompetenwein
Zimmertanne (ca. 10m hoch)
Gartenbougainvillie
Ein lieber Hund
Temperatur: Max. 17,0 Grad um 13.46 Uhr, Min. 12,9 Grad um 21.21 Uhr

Montag, 20. Januar 2020

Micha und die Weimeranerhündin verabschieden sich und fahren Richtung Heimat. Heute früh sind die Berge hinter uns mit Schnee bedeckt, das Meer unruhig und ab und zu regnet es leicht. Wir sehen einen riesigen Regenbogen über dem Meer und staunen, wie schon so oft, über die Pastellfarben am Himmel. Wer das Meer liebt, von was wir sprechen. Es schäumt und sprudelt, wenn die Wellen an den Strand kommen.
Temperatur: Max. 13,3 Grad um 17.21 Uhr, Min. 10,1 Grad um 8.56 Uhr

Dienstag, 21. Januar 2020

Der Tag beginnt wie gestern, aber noch etwas trüber und die Wettervorhersage trifft wie befürchtet zu. Das Sturmtief „Gloria“ hauste ca. 370 km östlich von uns an der Spanischen Ostküste. Schnee in den Bergen sowie Sturm und Überschwemmungen. Eine Katastrophe. Erst Anfang Dezember wurde genau diese Region von Unwettern gebeutelt. Bei Alicante / El Campello verbrachten wir eine Nacht und auch diese Küstenstadt ist betroffen. Am Abend machen wir noch einen langen Spaziergang, finden eine Finca, in der wir es aushalten könnten. In der Nacht fängt es zu regnen an.
Temperatur: Max. 14,6 Grad um 15.46 Uhr, Min. 10,6 Grad um 23.16 Uhr

Mittwoch, 22. Januar 2020

... und es hört die ganze Nacht nicht mehr zu regnen auf. Ab 4 Uhr gewittert es immer mal und Dauerregen setzt ein. Vor unserem Bobberla ist ein kleiner See und der Regen zieht einfach nicht weiter, weil nur eine sanftes Lüftchen geht. Naja, bis jetzt haben wir ja Glück und bei uns hier drinnen ist es schön kuschelig. Wenn es donnert, grollt es aber ganz schön über‘s Meer ... mein lieber Freund, das ist ein Donnerwetter.
Temperatur Max. 12,6 Grad um 23.56 Uhr, Min. 9,8 Grad um 9.16 Uhr

Donnerstag, 23. Januar 2020

Das Meer schäumt und ist in Ufernähe ganz ockerfarben. Man sieht an der Farbe, wann die Tiefen des Meeres beginnen. Da ist es trotz der Strömung dunkelblau. Die Natur ist wunderschön und auch das tosende Meer. Das Wetter bleibt wirklich sehr durchwachsen und trotzdem spitzt die Sonne ab und zu durch die Wolken und wir können die warmen Strahlen genießen. Beim Laufen entdecken wir immer wieder neue Pflanzen. Unsere Augen und unser Gemüt freuen sich über die schönen Farben. Und Hunde sehen wir ... einer schöner als der andere. Am liebsten würden wir sie alle mitnehmen. Wir Ver- und Entsorgen, fahren Gas tanken und kaufen ein. Was will man bei dem Wetter auch anderes machen. Aber es wird ja wieder besser.
Temperatur Max. 16,4 Grad um 17.46 Uhr, Min. 12,6 Grad um 0.01 Uhr

Freitag, 24. Januar 2020

Vergangene Nacht hat es wieder geregnet und zusätzlich noch gewittert. Wir hatten wieder mal Glück ... im nahegelegenen Málaga (nur 30 km entfernt) hat es gehagelt ... 30 cm hoch lagen hier die Hagelkörner. Das Meer hat sich wieder etwas beruhigt. Nun kann es nicht mehr lange dauern, bis die Sonne wieder scheint. Einige wenige Fischerboote sind auch wieder am Rumschippern. Ach ... heute Abend machen wir selbstgemachte Hamburger. Und noch was ... wir haben heute einen Glücksstein auf dem Steg zum Meer gefunden.
Temperatur Max. 16,2 Grad um 14.36 Uhr, Min. 11,5 Grad um 8.46 Uhr

Samstag, 25. Januar 2020

Nachts fing es wieder zu regnen an, ganz schön arg und manchmal stürmte es tüchtig. Morgens um 7.00 Uhr hörten wir es von Weitem grollen. Mein lieber Freund ... das Gewitter kam dann relativ schnell zu uns. Zeitweise blitzte, donnerte und regnete es so stark, dass der Platz vor unserem Womo knöcheltief unter Wasser stand. Und laut war es. Wir raus aus dem Bett, nachdem es ja letzte Nacht in Málaga so schlimm war. Es war schon beängstigend. Aber es wurde nicht schlimmer und verzog sich nach 2 Stunden, ohne weiteren Schaden anzurichten. Glück gehabt ... wie schön. Und morgen soll ja wieder die Sonnen scheinen ... wird gemeldet ... so richtig dran glauben können wir aber noch nicht. Auch dieser Regentag wir zu Ende gehen ... natürlich im Bobberla.
Temperatur: Max. 14,7 Grad um 0.36 Uhr, Min. 10,2 Grad um 8.56 Uhr

Sonntag, 26. Januar 2020

Was für ein Wunder ... kein Regen heute Nacht ... und siehe da ... wir zwinseln als wir die Augen öffnen ... die Sonne scheint. Der Wetterbericht hatte also recht. Raus aus den Federn und ab ans Meer. Die Sonne strahlt uns an und wir sehen die Sturmschäden am Strand liegen. Alles mögliche!!! Holz, Plastik und einfach nur Dreck liegt jetzt da. Und Fischdosen ... viele Fischdosen ... und alle noch voll. Weit hinten sehen wir etwas Großes am Strand liegen. Als wir näher kommen, sehen wir ein großes Boot. Gerade kommt ein Bagger, der es anhängt und hochzieht. Das Boot sieht sehr mitgenommen und eine schwarze, seltsame Folie hängt überall heraus. Also ganz komisch. Hoffentlich ist hier kein Mensch zu Schaden gekommen. Den ganzen Tag denken wir immer wieder an dieses Boot. Bei sonnigen 18 Grad konnten wir uns wieder Außen einrichten. Unser Abendspaziergang war wieder sehr interessant. Wir sahen einen Gemüsehändler, ist wirklich einer! ... dieser fährt mit seinem Gefährt ... was immer das auch ist ... hoch beladen über einen Graben. Sieht ein bisschen aus wie in Thailand.
Temperatur: Max. 18,4 Grad um 16.36 Uhr, Min. 10,4 Grad um 7.31 Uhr

Montag und Dienstag, 27. + 28. Januar 2020

Ach wie wundervoll ist es, wenn früh morgens die Sonne scheint, das Meer ein bisschen „schlupp“ macht, die Sonne ein wunderbares Licht zaubert und kleine Fischerboote zu sehen sind. Schön! Eine Nachbarin, die aus Belgien kommt, macht aus Seeglas sehr schönen Schmuck. Seeglas, Meerglas auch als Strandglas bezeichnet, sind Glasscherben, die im Meer bzw. in der Brandungszone oder am Strand, angespült werden. Oft durch jahrzehntelangen Kontakt mit Meerwasser, Sand und Steinen verwittern. Dabei werden die scharfen Kanten der Scherben rund geschliffen. Die meist glänzende Oberfläche des Glases ist dann satiniert. Überwiegend sind es grüne, braune oder weiße Steine. So ... nun werden wir nicht nur Muscheln und schöne Steine sammeln, sondern auch Seeglas. Inzwischen laufen wir jeden Nachmittag oder Abend zu dem großen armen Hund, der schon auf sein Futter von uns wartet. Er ist so lieb! Sein rechtes Vorderbein ist total krumm ... vielleicht eine alte Verletzung. Und er riecht wie ein 50 Jahre alter Teppich. Ach egal ... er ist wie er ist ... einfach lieb. Wir denken, dass es ein Pyrenäenhund ist. Armes Tier. Am Strand kommt uns ein lachender, spanischer Cowboy auf seinem Pferd entgegen.

Ja, beim Faulenzen in der Sonne, beim Lesen und beim Nixtun lassen wir es uns gut gehen. Und wir bekommen aus der Heimat Besuch ... unglaublich ... zwei Weißenstädter, die Gestern erst angekommen sind. 
Temperatur: Montag - Max. 17,2 Grad um 16.46 Uhr, Min. 6,9 Grad um 8.26 Uhr; Dienstag - Max. 18,4 Grad um 15.21 Uhr, Min. 10,6 Grad um 8.41 Uhr

Mittwoch, 29. Januar 2020

Heute früh haben wir zwei Krebse gerettet - wieder ins Meer zurück. Jetzt wird es jeden Tag schöner - schöner ist es ja schon, aber es wird jeden Tag wärmer. So warm haben wir uns das nicht vorgestellt. Wir hätten mehr kurze Hosen statt lange mitnehmen sollen. Nachmittags gehen wir wieder mal ins nahe Dorf, anschließend zum Meer und den großen Wauzi füttern. Unterwegs sehen wir einige Platanen. Diese Bäume sieht man bei uns jetzt auch öfters. Ach - mein gehäkelter Küchenvorhang ist fertig bzw. habe ich kein Garn mehr, um ihn fertigzustellen.
Temperatur: Max. 18,3 Grad um 15.29 Uhr, Min. 8,9 Grad um 8.04 Uhr

Donnerstag, 30. Januar 2020

Heute satteln wir die Räder und ab geht es mit Krümel nach „Torre del Mar“. Hier führt uns ein Radweg direkt durch die Promenade, an der Küste entlang, zum Hafen. Schade, dass dieser abgeriegelt ist, aber es gefällt uns trotzdem sehr gut hier. Der Wind pfeift uns um die Nase, denn hier ist der äußerste Zipfel der Bucht, der weit ins Meer ragt. Wir sehen Fische im klaren Wasser und viele Segler liegen an den Bootsstegen. Auch einen Stellplatz für Womos gibt es hier - wirklich schön. Von weitem sehen wir einen Mann mit seinem Muli, der spitze Korbtaschen für Wasserbehälter über den Rücken liegen hat. Mulis und Esel ziehen mich magisch an ... ich auch Esel. Da ich natürlich ein Bild von dem Tier machen möchte, gehe ich etwas näher hin. Ein junger Mann spricht mich auf spanisch an und was ich verstehen kann ist, dass ein Foto € 7,00 kosten soll. Na so was! Ich sag € 2,00 ... obwohl das auch zu teuer ist. Warum soll das überhaupt was kosten??? Ich nix verstehen ... aber er läßt sich auf € 2,00 ein. Nur noch ein Problem, wir haben nur noch € 1,90 als Kleingeld ... was auf einmal auch in Ordnung ist. Der wird gedacht haben ... ausgeschmiert! Deutsche Frau! Auf dem Rückweg, wieder auf der Promenade entlang, sehen wir tolle Villen mit Palmen, Pools und blühenden Gärten. Hier würden wir es auch aushalten. Auf Empfehlung unserer Cuxhafener Nachbarn gehen wir zu einer Strandbar. Aus einem alten Boot, dass ganz mit Sand gefüllt ist, werden Fische auf offenem Feuer gegrillt ... Toll!!! Hier essen wir frittierte Sardellen, Reiner eine Seezunge mit „Fritz“ (sagt die Bedienung) und ich frittierten Kabeljau ... man war das lecker. Und nicht zu vergessen ... dieser Sangria!!! Es wird eine Karaffe mit Obst und Eiswürfel, Gläser und eine rote Bügelflasche mit Sangria gebracht. Wir sind begeistert! Das wir so lange hier sitzen hätten wir nicht gedacht ... es ist so schön und das beobachten der Leute so interessant. Eine „Nonne“ - schwarz angezogen, schwarzes Tuch am Kopf, raucht gegenüber wie ein Schlot und plappert mit zwei Frauen. Ich find das komisch und amüsiere mich darüber. Dann steht sie auf, ich sehe sie trägt eine Schürze und geht in die Küche zum Kochen. Wie es ausschaut a Häusern steht. Sicher ist das der alte Leuchtturm von früher, da ja jetzt ein neuer Leuchtturm an der Promenade steht. Wir sehen auch noch eine riesige weiße Statue, einen weißen Kapitän auf einer Verkehrsinsel. Beim Einkaufen treffen wir eine Hamburger Dern. Sie ist hier auf einem anderen Campingplatz mit ihren zwei Hunden ... ansonsten ganz allein. Sie ist auch alleine von Hamburg hier her gefahren ... alle Achtung! So ... nun eiern wir gar nach Hause ... hicks.
Temperatur: Max. 20,9 Grad um 16.34 Uhr, Min. 8,2 Grad um 8.09 Uhr

Freitag bis Sonntag, 31. Januar / 1. + 2. Februar 2020

Am nächsten Morgen lassen wir Herrchen schlafen und Krümel und ich schauen uns den Sonnenaufgang an. Traumhaft schön war das und kein Mensch am Strand. Eine wildlaufende Hündin begleitet uns und wälzt sich im Kies. Auch sie fühlt sich sichtlich wohl. Nachmittags gehen wir wieder ans Meer, Krümel badet, wir sammeln Muscheln, Steine und Seeglas. Was braucht’s mehr! Ach doch noch was ... auf‘s Meer schauen! Samstag früh großen Wauzi füttern ... am liebsten würden wir ihn mitnehmen ... und Nachmittags waren wir wieder am Strand. Es ist sooooo warm. Heute früh waren wir wieder beim Wauzi, wir mussten ihm ja sagen, dass wir die nächsten Tage nicht hier sind. Wir wollen in die Berge nach Ronda und nach Gibraltar fahren. Danach kommen wir wieder hier her. Die Cuxhafener passen auf unsere Sachen auf, die wir hier lassen. So - nun erstmal Tschüß bis zum Wochenende.
Temperatur: Freitag - Max. 19,6 Grad um 12.34 Uhr, Min. 13.1 Grad um 23.59 Uhr; Samstag - Max. 19,5 Grad um 16.54 Uhr, Min. 11,8 Grad um 6.54 Uhr; Sonntag - Max. 19,4 Grad um 15.24 Uhr, Min. 11,1 Grad um 8.39 Uhr

Montag, 3. Februar 2020

So - los geht‘s in die Berge nach Ronda. Durch Torre der Mar, danach ein ganzes Stück Richtung Malaga und dann in die Berge. Hier kommen wir an Olivenplantagen, blühenden Mandelbäumen und Orangenbäumen vorbei. Alte, verlassene und teil eingestürzte Fincas sind zu sehen. Was uns auffällt ist das Grün der Wiesen. Und das im Februar! Die Landschaft ist wieder ganz anders. Riesige kahle Felsen ragen hervor und es schaut wie die Landschaft einer Modelleisenbahn aus. Wir kommen zu unserem Ziel, einen Stellplatz, der zum Campingplatz in Ronda gehört. Sehr schön gelegen und ca. 1,5 km von Ronda entfernt. So ... erstmal ankommen und Toni anrufen. Er hat heute seinen 19. Geburtstag. Mit Donauwelle wird nachgefeiert ... versprochen Toni!!!
Jetzt Rucksack packen und los geht‘s nach Ronda. Wir kommen durch alte Gassen mit uraltem Steinpflaster und kleinen schiefen Häusern. Die meisten haben alte französische Balkone. Hinter einem steht ein wuscheliger Hund und bellt uns an. Hinter einem anderen sitzt eine Katze. Und wir hören die Andalusier, die sich angeregt und laut unterhalten. Hier ist was los! Die Gässchen sind nicht breit und doch stehen überall Autos herum. Das sind vielleicht Fahrkünstler! Die Gegend von Ronda war schon vor mindestes 25 tsd. Jahren beliebt. Aus dieser Zeit wurden Höhlenmalereien mit fast 5 km langen Grotten und Stollen gefunden. Hier lebten Steinzeitmenschen. Rondas Anziehungskraft ist schwer zu beschreiben. Hier zog es auch Orson Wels, Hemingway und Rainer Maria Rilke her. Orson Wels war der Stadt so verbunden, dass er nach seinem Tod seine Asche hier verstreuen ließ. Die ganze Stadt steht erhoben auf einen Felsen, liegt 750 m über dem Meeresspiegel und im Hintergrund, sind die riesigen Berge zu sehen. Irgendwie sieht es für uns orientalisch hier aus.
So eine schöne alte Stadt haben wir noch nicht gesehen und das ist wirklich nicht übertrieben.
Also wir möchten heute zur Brücke „Puente Nuevo“. Mit dem Bau wurde 1752 begonnen, sie wurde 1793 nach über 40 jähriger Bauzeit fertiggestellt. Sie ist fast 100 m hoch und überspannt den Rio Tajo. Sie verbindet die alte und neue Stadt, die durch diese Schlucht getrennt war. In ihrem Inneren befindet sich außerdem ein Hochsicherheitskerker. Also wir laufen auf unwegsamen Pflastersteinen, bei großer Hitze, den Berg hinab und haben ein tolles Bergpanorama vor uns. Und dann sehen wir sie. Die Brücke!!! Ist die toll!!! Dieser Weg hat sich gelohnt und wir sind sehr glücklich hier sein zu dürfen. Nach vielen Fotos und einer schönen Rast, geht‘s den Berg wieder hinauf. Wir kommen an blühenden Lilien vorbei und stolpern wieder einige Male über die „Katzensteine“. Wir laufen noch ein kleines Stück durch die Altstadt, am Rathaus, dem Kloster „Iglesia Santa Maria La Mayor“, am Denkmal der Herzogin von Parcent und an der Kirche „Maria Auxiliadora“ vorbei und kommen durch wunderschöne Gassen zur Bar „La Bodega“. Dort essen wir Knoblauchgarnelen und gegrillte Kartoffeln und trinken einen guten Sangria. Übrigens ... den ganzen Tag war es sehr sehr warm (ca. 22 Grad) und innerhalb kurzer Zeit wird es dann aber auch sehr frisch.
Temperatur (gemessen in Almayate - Temperaturmesser lag frei in der Sonne): Max. 30,8 Grad um 13.04 Uhr, Min. 9,8 Grad um 23.49 Uhr

Dienstag, 4. Februar 2020

Am nächsten Morgen sehen wir die Sonne in den Bergen aufgehen. Nach dem Frühstück geht‘s wieder zu Fuß nach Ronda. Wir sehen wunderbare Innenhöfe und eine Kirche, in der die Schutzpatronin von Ronda „Virgen De La Paz“ ist. An einer kleinen Statue „San Juan Bosco“ kommen wir zu einem Souvenirladen, in dem wir einige Sachen einkaufen. Beim Bezahlen werden wir gefragt, ob wir das Haus besichtigen möchten, was wir gerne getan haben. Wir staunen nicht schlecht. Ein gigantischer Ausblick erwartet uns. Ein Brunnen, mIst Mosaik umrandet ... Sitzgelegenheit mit Mosaik verziert ... Treppenaufgänge, die wieder zum Haus führen ... kleine Balkone, in schwindelerregender Höhe und dies alles mit Blick auf die gestrige Brücke und die Berge im Hinterland. Im Inneren die alten originalen Möbel von Don Bosco, Seidentapeten, Kronleuchtet und ein wunderbarer Erker im Wohnsalon. Hier könnten wir es auch aushalten. Wir bedanken uns, dass wir hier sein durften, laufen über die alte Brücke zur Neustadt.
Über die besagte Brück kommen wir in die Neustadt. Hier werden wir gleich von einem „Goldenen Mann“ begrüßt. Nun sehen wir das alte Ronda von der anderen Seite. Schräg gegenüber ... das Haus von „Don Bosco“ in dem wir gerade waren. Auf dem Balkon sehen wir die Fahne, die auch ihr sehen könnt, wenn ihr das Bild genau anseht. Über den großen „Plaza de Espana“ kommen wir zur Stierkampfarena. In ihr wurde der Stierkampf zum ersten Mal zu Fuß gezeigt. Sie ist die älteste, für den modernen Stierkampf erbaute und erhaltene Arena Spaniens. Sie wurde am 11. Mai 1764 eingeweiht, weil aber während der Einweihung ein Teil der Tribüne zusammenstürzte, musste sie im folgenden Jahr erneut eingeweiht werden. Die Arena zählt 5000 Zuschauerplätze und ist 66 m breit und damit die größte Spaniens. Das Tor zu den Stierzwingern befindet sich unterhalb der Präsidententribüne. Noch eine Eigentümlichkeit ist, dass sie rundherum überdacht ist. Auch heute noch finden im September Stierkämpfe statt. Ansonsten wird sie auch für Konzerte und Folkloredarbietungen genutzt. Wir gondeln noch durch die ebenfalls sehr schöne Neustadt wieder zum Stellplatz zurück.
Wir waren zwei Tage hier in Ronda, haben sehr viel gesehen und eigentlich müssten wir mindestens noch eine Woche bleiben, um noch viel mehr von dieser kleinen Stadt zu sehen. Wenn wir wieder nach Andalusien kommen sollten, werden wir uns mit Sicherheit hier wieder finden.
Temperatur (gemessen in Almayate - Temperaturmesser lag frei in der Sonne): Max. 24,1 Grad um 13.14 Uhr, Min. 6,6 Grad um 8.09 Uhr

Mittwoch, 5. Februar 2020

Durch eine wunderschöne Berglandschaft, die uns riesige Kiefernwälder zeigt, geht unsere Fahrt zur Meerenge nach Gibraltar. Leider schlägt das gute Wetter um und es wird sehr kühl und sehr stürmisch. Typisches Wetter halt, wenn man nach „England“ fährt. Grins. In La Linea, dass noch in Spanien liegt, kommen wir zu unserem Stellplatz im Jachthafen. Hinter uns ragt der „Affenfelsen“ hervor und uns stehen, vor lauter Wind, die Haare zu Berge. Mit unserem Ausweisen ... auch Krümel‘s ... laufen wir die paar Meter zur Grenze. Über die Landebahn des Flugplatzes sind wir im englischen Gibraltar angekommen. Die Gegend um die Meerenge herum wird als Campo de Gibraltar bezeichnet. Im Norden liegt die Sierra Carbonera, mit ihrem von Korkeichen übersäten Naturpark. Hier ist das eigentliche Tor nach Afrika. Am Horizont kann man unter den weißen Wölkchen die Küste Afrikas sehen. Uns kommt ein Bobby entgegen, wir sehen viele rote englische Telefonzellen und Postkästen. Durch das Ocean Village, mit seinen schönen Bars und Restaurants, kommen wir in die Main Street, einer Einkaufsmeile mit renommierten Edelläden und weiter in Richtung „Upper Rock“, dem Affenfelsen von Gibraltar. Hier laufen wir ein Stück hoch, um den Ausblick über den Hafen und die Stadt zu genießen. Gegenüber sehen wir tatsächlich Afrika im Dunst des „schlechten“ Wetters. Wir gehen wieder zurück zu unserem Bobberla und werden die Nacht darauf weiter durchgeschüttelt. Übrigens ... Tatsächlich sind doch unsere Weißenstädter Camper auch hier auf dem Stellplatz.
Temperatur (gemessen in Almayate - Temperaturmesser lag frei in der Sonne): Max. 28,4 Grad um 12.34 Uhr, Min. 9,4 Grad um 6.39 Uhr

Donnerstag, 6. Februar 2020

Nach einer unruhigen Nacht beobachten wir beim Frühstück eine Fahrschule für Boote. Das ist fei net leicht, so ein Boot zu steuern. Wir können noch eine, für uns spektakuläre Landung eines EasyJet auf dem Flughafen von Gibraltar beobachten. Da das Wetter nicht besser wird, fahren wir wieder Richtung Almayate. Wir kommen an Estepona, Marbella, Fuengirola nach Malaga. Das Wetter wird zusehends besser. In Marbella sehen wir tolle Hotels, Casinos und viele reiche Menschen. Bei Mijas können wir direkt an der Küste eine Pause machen und das tosende Meer beobachten. Hier ist auch eine Hinweistafel, dass man die unterschiedlichsten Wale und Delfine von hier aus beobachten kann. Wir haben leider keine gesehen. Durch die riesige Stadt Malaga fahren wir ein ganzes Stück. Nur noch ein kurzes Stück und wir kommen wieder auf unserem Campingplatz an. Unsere Nachbarn, die auf unsere Sachen aufgepasst haben, begrüßen uns freudig und auch wir sind froh, wieder daheim zu sein.
Temperatur (gemessen in Almayate - Temperaturmesser lag frei in der Sonne): Max. 25,5 Grad um 15.59 Uhr, Min. 11,1 um 8.34 Uhr

Freitag bis Sonntag, 7. - 9. Februar 2020

Gestern Abend nach dem wir die beiden Hunde versorgt haben, hörten wir hinter uns Glockengeläut. Und es war nicht der Nikolaus mit seinen Rentieren, sondern eine 6-spännige Muli-Kutsche. Sowas haben wir auch noch nicht gesehen. Der Sonnenuntergang, die Mulis, das Glockengeläut und der aufgewühlte Sand ... ein schönes Erlebnis.
Heute (Freitag) fahren wir mit den Rädern wieder nach Torre del Mar. In der Innenstadt sehen wir einen Ochsenkarren ... bei dem Verkehr. Wir kaufen noch einige Souvenirs und fahren wieder zurück zum Campingplatz. Der Rest des Tages wird relaxt.
Am Samstag und Sonntag genießen wir einfach nur Sonne, Sand und Meer. Aber ein kleines Problem haben wir doch noch: Unsere Haupteingangstür läßt sich nicht mehr öffnen. Wir natürlich keinen Schlüssel dabei ... was nun? Zum Glück ist die Garagentür vom Womo nicht verriegelt und so kann Andrea durch die Bettklappe „einbrechen“ und die Tür von innen wieder öffnen. Am Abend verabschieden sich unsere französisch sprechenden Schweizer Nachbarn von uns. Wir wünschen ihnen eine gute Weiterreise nach Frankreich. Sie werden uns fehlen und natürlich auch ihre Hündin „Farah“.
Temperatur: Freitag - Max. 18,7 Grad um 14.34 Uhr, Min. 14,0 Grad um 23.59 Uhr; Samstag - Max. 18,7 Grad um 18.49 Uhr, Min. 12,3 Grad um 2.59 Uhr; Sonntag - Max. 19,5 Grad um 15.39 Uhr, Min. 11,8 Grad um 8.09 Uhr

Montag bis Donnerstag, 10. - 13. Februar 2020

Mit dem Fahrrad geht‘s am Montag wieder nach Torre del Mar zum Einkaufen und anschließend wieder auf der Promenade Fisch essen und natürlich Sangria trinken. Salute! Wir bekommen noch frische Garnelen, Oliven und nach dem Essen jeder ein Glas Sekt. Oh mein Gott ... wie kommen wir nur nach Hause ... aber schön war‘s. Am Dienstag quatschen wir lange mit den Weißenstädtern ... sie fahren am nächsten Tag wieder Richtung Heimat und wir versprechen, sie in Max Brotzeitstube in Rupertsgrün zu besuchen. Am Abend machen wir Bekanntschaft mit der Polizei (bei den Hunden). Für uns unverständlich finden sie die Situation der Hunde in der Bar vollkommen normal. Wir nicht! Am Mittwoch ist es sehr warm, als wir mit dem Rad nach Torre del Mar fahren, um uns ein Mietauto für‘s Wochenende zu reservieren. Am Donnerstag ist es wieder sehr warm und wir tun mal wieder ... nix.
Temperatur: Montag - Max. 20,0 Grad um 15.59 Uhr, Min. 9,9 Grad um 6.39 Uhr; Dienstag - Max. 20,2 Grad um 16.54 Uhr, Min. 9,1 Grad um 8.29 Uhr; Mittwoch - Max. 20,1 Grad um 10.19 Uhr, Min. 11,4 Grad um 4.34 Uhr; Donnerstag - Max. 19,6 Grad um 15.45 Uhr, Min. 10,8 Grad um 7.30 Uhr

Freitag, 14. Februar 2020

Heute holt Reiner das Mietauto, einen weißen Fiat Punto und ab geht die Reise in die Berge. Mein lieber man geht‘s da hoch. Wieder eine tolle Landschaft. Sehr schmale, aber gute Straßen, bergauf und bergab geht es. Im Hintergrund sehen wir die Sierra Nevada mit schneebedeckten Gipfeln. In den Tälern größere Ortschaften, in den Bergen kleinere. So richtig vertrage ich das ewige hin und her und auf und ab nicht. Mir ist sehr übel. Reiner hält deshalb öfters an, damit ich frische Luft bekomme. Bei einer Rast kommen wir zu Mandelbäumen, die noch Mandeln vom letzten Jahr tragen und am gleichen Baum schon wieder zu Blüten ansetzen. Wir sehen Früchte, die wir nicht zuordnen können (wir glauben aber, sie schon im REAL in Bayreuth gesehen zu haben), aber wir probieren sie einfach mal und sie sind total lecker, Orangen- und Mandarinenbäume, die so voll hängen, dass sich die Äste biegen und sehr alte Olivenbäume. Es ist hier wie im Schlaraffenland. Hier könnten wir uns vorstellen zu leben ... ein kleines Häuschen ... Ziegen ... Hühner ... unser kleiner Krümel und natürlich Lotta (das ist die Hündin von der Bar, die wir jeden Tag füttern ... der Name Lotta gefällt mir für sie ... ach der würde es hier sehr gefallen) ... das bleiben aber leider Wunschträume.
Die Straße führt uns weiter ... atemberaubend ist es hier. Die Alpujarra ist eine der ausgeprägtesten spanischen Gegenden, die Schönheit, Kraft und derKontrast, vor allem der Höhenunterschiede, hervorheben. Hier ist die Ortschaft Pampaneira, Bubion, Capileira und Treveles. Treveles ist unser heutiges Ziel. Er ist mit 1.476 m ü.d.M. der höchste Orte Spaniens. Die wichtigste Erhebung dieser Gegend ist mit 3.478 m ü.d.M. die Sierra Nevada. Sie ist die Nordgrenze dieser Region und fällt auf nur 50 km zum Meeresspiegel ab. Die Dörfer mit engen gewundenen Gassen, die Häuser mit Flachdächern aus Steinplatten und schiefergedeckt sind weiß. Hervorzuheben ist das Kunsthandwerk der Alpujarra, das als eindeutiges Erbe ihres arabischen Ursprung gilt. Die hergestellten Stoffe, sind bunt gewebte Kunstwerke und hängen vor jeder Tür eines Hauses. Weinstöcke, tropische Früchte, wie Avocados und Bananen, wachsen hier auf Terrassen, die auch bewässert werden.  Hier in den Bergen gibt es auch Steinböcke, Dachse, Wildkatzen und Adler. Die Gastronomie ist maurisch und christlich. Hier gibt es auch den weltbekannten „Treveles“-Schinken, der in der Gebirgsluft geräuchert und getrocknet wird. Das verwendete weiße Schwein ist eine Kreuzung der Rassen Landrace, Large-White und Duroc-Jersey. Es wird in einer Höhe zwischen 1.200 und 1.900 m ü.d.M. gehalten. Der Schinken hat einen sehr niedrigen Salzgehalt (unter 5%) und reift zwischen 14 und 24 Monaten. Also ... ein Wissenschaft für sich! Und deshalb ... superlecker! Wir haben gleich ein paar Stücke mitgenommen. Wir schlendern durch die Gassen von Treveles, genießen die wunderbare Luft, den Ausblick in die Berge und in die Täler, den Fluß Treveles, in dem es massig Forollen gibt und landen schließlich in einer Gastwirtschaft, wo wir sehr gut essen können. Hier hängt die Decke voller Schinken ... soooo viel Schinken haben wir noch nie gesehen. Über Bubion und Pampaneira fahren wir Richtung Orgiva. Unterwegs sehen wir ein paar Steinböcke, zwei Adler und eine riesige Ziegenherde. Als wir Zuhause ankommen, geht gerade die rote Sonne im Meer unter. Das war ein schöner Tag in den Bergen.
Temperatur: Max. 18,3 Grad um 15.05 Uhr, Min. 9,9 Grad um 8.25 Uhr

Samstag, 15. Februar 2020

Unser heutiger Ausflug für uns nach Malaga. Am Meer entlang kommen wir nach guten 30 km in die Hafenstadt. Es ist sehr viel los, aber wir bekommen noch einen guten Parkplatz in der Stadt. Malaga ist die Hauptstadt dieser Region. Wir möchten die maurische Festung  und Palastanlage „Alcazaba“ besichtigen. Alcazaba wurde Mitte des 11. Jahrhunderts errichtet. Die Burg wurde über die Jahre immer wieder neu erobert. Zuletzt durch die Truppen Napoleons im frühen 19. Jahrhundert belagert und dann teilweise zerstört und verlassen. Auf dem Weg nach oben kommen wir an einem Drehleiherspieler vorbei ... das war toll! Mit einem wunderbaren Ausblick über Malaga werden wir für diesen steilen Aufstieg belohnt. Wir sehen den Hafen mit seinen riesigen Kränen, ein großes Fährschiff, die Stierkampfarena und die große Kathedrale Malagas. Die Stierkampfarena wurde im Juli 1876 eingeweiht und liegt inmitten moderner Hochhäuser und in der Nähe des Strandes. Sie hat etwa 50 m Durchmesser und Platz für 9.000 Menschen. Wieder unten angekommen laufen wir zur Kathedrale Malagas. Die sahen wir ja schon von oben, nun neben ihr, kommen wir uns winzig vor. Sie wurde nach der Eroberung durch die katholischen Könige an der Stelle einer alten Moschee errichtet. Der Bau zog sich bis Mitte des 16. Jahrhunderts hin. Riesig groß steht sie vor uns. Wir schlendern noch durch die Stadt, bevor wir die Heimreise antreten. Unterwegs sehen wir eine Gärtnerei und holen uns dort ein Orangenbäumchen. In der Toskana haben wir vor ein paar Jahren ein Zitronenbäumchen erworben, dass uns alle 2 Jahre mit leckeren Zitronen belohnt. Nun hoffen wir auch auf eine gute Ernte der Orangen.
Temperatur: Max. 18,7 Grad um 14.24 Uhr, Min. 9,6 Grad um 8.35 Uhr

Sonntag, 16. Februar 2020

Heute geht‘s in das weiße Bergdorf „Frigiliana“. Vor uns wieder 30 km ... diesmal Richtung Nerja. Frigiliana liegt 435 m ü.d.M. und hat 3.066 Einwohner. Die maurische Struktur des alten Ortskerns ist hier noch sehr gut erhalten. Es erhielt mehrfach die Auszeichnung „schönstes Dorf von Andalusien“. Wir ziehen durch Gässchen, an blumengeschmückten weißen Häuschen vorbei, sehen blaue Fensterläden und wunderschöne Innenhöfe. Auf einmal stehen wir vor dem Aquarellatelier von Klaus Hinkel. Der spricht uns sofort wegen unserem schönen fränkischen Dialekt an. Der Künstler kommt doch tatsächlich aus Bamberg. Seit 25 Jahren lebt er nun hier, hat aus einer Ruine dies wunderschöne Häuschen gezaubert und ist ein echter Künstler. Wir unterhalten uns ein ganzes Stück und erwerben ein typisches Aquarellbild von Frigiliana. Dazu bekommen wir einen signierten Kalender und eine Postkarte von ihm geschenkt.
Ein Dörfchen wie gemalt ... sooo schön ... und es gibt sogar ein paar Häuschen zu verkaufen. Wäre das was??? Auf dem Heimweg gehen wir Fisch essen und fallen müde und zufrieden in unsere Koje.
Temperatur: Max. 17,9 Grad um 15.25 Uhr, Min. 10,5 Grad um 3.50 Uhr

Montag bis Sonntag, 17. - 23. Februar 2020

Reiner hat das Auto am Montag zurückgebracht und wir haben einen wunderschönen, sonnigen Tag. Am Dienstag ist es bewölkt und ganz schön stürmisch. Ach ... das macht nichts. Laut Wetterprognose ist es Heute und Morgen nicht so berauschend schön, aber dafür sehen wir bei unseren täglichen Spaziergängen viele blühende Blumen. Das Meer mit seinen hohen Wellen zeigt sich von seiner schönen, stürmischen Seite. Ab Donnerstag soll es wieder sonnig und warm werden. So war es dann auch. Am Abend sehen wir einen jungen Reiter am Meer. Am Freitag machen wir mal wieder nix ... d. h. Faulenzen und schöne Blumen am Wegesrand pflücken. Unsere Cuxhavener Nachbarn Helga und Dieter fahren am Samstag mit ihrem Elektro-Dreirad nach Torre del Mar zum Faschingsumzug. Natürlich voll kostümiert! Am Abend gibt es wieder so leckeren Lachs vom Grill. Am Sonntag sehen wir in einem nahegelegenen Feld wunderschöne Artischocken und einen tollen Sonnenaufgang. Mal sehen, was die nächste Woche so bringt.

Montag bis Sonntag, 24. Februar - 1. März 2020

Am Montag fahren wir mit den Rädern wieder nach Torre del Mar, um natürlich Fisch zu essen und an der Promenade zu laufen. Wir überlegen, was schöner blau ist - der Himmel oder das Meer? Wir können einen Surfer beobachten, der anscheinend noch nicht sicher auf seinem Brett steht, da er ständig ins Wasser fällt und das Wiederaufsteigen übt. Den Rest der Woche bis Donnerstag haben wir wieder die Sonne Andalusiens genießen können. Am Freitag ist hier Feiertag und wir fahren mit den Rädern wieder nach Torre del Mar, essen einen fantastischen Fisch und genießen unsere Karaffe Sangria. Diesmal ist aber sehr viel los ... macht aber nix ... wir sind trotzdem sehr froh hier zu sein. Am Abend stoßen wir mit unseren belgischen Nachbarn Marc und seiner Frau Irene auf seinen 65. Geburtstag an. Unsere lustigen Cuxhavener sind auch dabei. Heute (Samstag) müssen wir uns von der gestrigen Feier ausruhen. Man ist wirklich nichts Gutes mehr gewöhnt. Am Sonntag verabschieden wir uns von Marjo und Luc mit einem Gläschen Wein. Sie fahren morgen in Richtung Heimat nach Belgien. Am Abend laufen wir noch einmal in Dorf nach Almayate, bewaffnet mit einer Tasche und einem Messer zum Kakteenableger abschneiden. Danach ist die Tasche gut gefüllt mit mindestens 4 verschiedenen Sorten.

Montag, 2. März 2020

Wir machen unser Bobberla für die Heimfahrt sauber. Der Tag beginnt etwas stürmisch und es regnet sogar ein paar Tröpfchen ... so 10 Stück ... und ganz warm. Gegen Mittag ist wieder strahlender Sonnenschein und es beginnt die Abschiedstour von einigen, lieb gewonnenen Leuten vom Platz ... unseren Nachbarn. Ist schon komisch, wie man neue Bekanntschaften schließt, gut kennen lernt und sich nach einer bestimmten Zeit wieder trennt. Aber wenn es gut geht, werden wir Einige nächstes Jahr wieder hier treffen. Wollen wir es hoffen. Auch ein schwerer Gang zu unseren zwei Hunden, die wir hier versorgen, steht uns bevor. Ich kann gar nicht ausdrücken, wie traurig ich bin. Arme, arme Hundchen.

Dienstag, 3. März 2020

Das letzte Mal am Strand bei Traumwetter. Abfahrt um 9.45 Uhr, nachdem tatsächlich unsere engsten Nachbarn es sich haben nicht nehmen lassen, früher aufzustehen, um uns nochmals zu winken. Ganz lieb war das. Deutschland, Belgien und Dänemark ... wir denken an Euch. Nach dem Entsorgen geht es los - Richtung Granada in die Berge. Hier werden wir uns nächstes Mal die „Alhambra“ ansehen. Heute hätten wir zu wenig Zeit und das wäre schade. Auf jedem Fall liegt Granada in einem weiten Tal und ist, von der Straße aus, schön anzusehen. Uns fällt auf, dass hier die Bäume in voller Blüte stehen. Unser Weg führt uns hoch in die Berge, 1.350 m ü.d.M. sind wir nun oben und es ist sehr frisch. Die Berge sind kahl und felsig und ab und zu sieht man Kiefern. Wir kommen an Purullena vorbei ... habt ihr davon schon mal gehört? Der Ort liegt in der Hoya de Guadix, in einer Schwemmlandschaft, die von drei Flüssen durchquert wird. Hier wurden einzigartige Höhlenwohnungen in die Lehmerde gehauen. Es wachsen hier auch besonders schmackhafte Pfirsiche. Auch diesen Ort werden wir einmal besuchen. Auch die Temperaturen sind wieder richtig warm und die Obstbäume tragen schon ihre Blätter. Komisch! An diesem ersten Tag unserer Rückfahrt sahen wir erst blühende, dann kahle Bäume und jetzt haben sie Blätter. Das ist fei toll, so was zu sehen ... wie in einem Buch in dem man blättert ... Frühling ... Sommer ... Herbst ... Winter. Es hat sich gelohnt, diesen Weg zu fahren. Unser Ziel zum Übernachten ist Calpe. Aber hier ist soviel los und kein Platz mehr für uns. Also fahren wir 10 km wieder hoch in die Berge. Hier finden wir einen ordentlichen Stellplatz in Xalo für € 5.00 die Nacht. Die kleine Ortschaft liegt ganz schnuckelig und wir laufen noch ein Stück. 

Mittwoch, 4. März 2020

Nach einer stürmischen Nacht (der Wind war echt heftig!!!) wachen wir bei Sonnenschein auf. Ein kleiner Transporter kommt auf den Platz und verkauft leckere Orangen. Das Netz mit 5 kg für € 3,00. Wir nehmen 4! Super!!! Die Kinder werden sich freuen. Direkt hinter dem Platz führt ein schöner Fußweg eine kleine Anhöhe hinauf zu einem Naturpark. Er wird “Parque botanico natural del Tossalet“ genannt. Hier ist u. a. ein altes, verfallenes Gemäuer, ein Spielplatz (sicherlich nicht für Erwachsene) und ein Gebetsweg. Wir haben von hier einen schönen Blick auf den gegenüberliegenden Berg mit einem Dorf. Wir laufen den Weg entlang, wieder hinunter Richtung Stellplatz. Wilde, blaue Lilien säumen unseren Weg. Wir kommen an einer kleinen Hütte vorbei, auf dessen Grundstück wieder verlassene Hunde sind. Furchtbar ist das hier in Spanien. An der Küste fahren wir an Valencia mit 2,5 Mio. Einwohnern vorbei. Orangenplantagen werden gerade abgeerntet und wir sehen viele Flußbette, die alle ausgetrocknet sind. An Castellon de la Plana und an gelb blühenden Ginster fahren wir Richtung Deltabre. Nun ist es auch sehr warm ... 26,5 Grad ... das ist doch unglaublich - oder? Wir sehen auch viele alte Burgen, oder das, was davon übrig blieb.  An der Küste reihen sich dutzende Hochhäuser eng aneinander gebaut. Das sind Feriengebiete, die wir gar nicht mögen ... tausende Touris. So ... nun kommen wir an unseren heutigen Tagesziel, auf der Halbinsel „Deltebre“ an, hoppern noch ein paar Kilometer über eine schlechtere Straße, dann noch ein paar Meter Treibsand ... und wir sind da. Der Stellplatz, irgendwas zwischen Paradies und Schrottplatz. Der Strand einfach paradiesisch ... der Platz „etwas“ unaufgeräumt und chaotisch. Aber wir bleiben hier ... ohne zu zögern. Wir sind ja Selbstversorger und die Lage ist es uns wert ... hier zu bleiben. Zuerst laufen wir ein Stück am Strand. Danach über einen sehr schönen Steg über dem Treibsand. Der Strand ist ein Traum und hier gibt es Muscheln über Muscheln. Ansonsten ist viel Dreck am Strand - Scherben, Bauabfälle, Betonteile, Stahl usw. einfach am Meer entsorgt. Sehr schade. 

Donnerstag, 5. März 2020

Unsere letzte Nacht am Mittelmeer war sehr schön ruhig und wir hörten nur das Meeresrauschen. Wir gehen ein letztes Mal am Strand spazieren, genießen die gute und warme Luft. Ein kleines Fischerboot fährt über die ruhige See. Krümel bekommt Besuch von einer läufigen Hündin und wir haben zu tun, beide wieder einzufangen. Auf dem Campingplatz gibt es nicht nur Camper, sondern auch Esel (vierbeinige), Katzen und eine Hühnerfamilie.
Übrigens: Gestern Abend besuchte Reiner das stille Örtchen ... ein kleines Häuschen am Platz. Da kein Licht vorhanden war, war es recht dunkel darin. Auf einmal raschelte und bewegte sich etwas am Boden. Er öffnete schnell wieder die Tür und ein Huhn huschte hinaus in die Freiheit. Das war ein Schreck ... aber ein lustiger.
Als wir los fahren, wird das Wetter zusehends schlechter. Auf dem Weg nach Capmany kommen wir an Tarragona, einer Hafenstadt in Katalonien vorbei. Sie ist durch das Amphitheater, das direkt am Meer liegt, bekannt. Tarragona hat fast 800.000 Einwohner. Dann kommt Barcelona ... sie ist die Hauptstadt Kataloniens und ist vor allem durch den Künstler „Antoni Gaudi“, dessen Werke hier überall zu finden sind, bekannt. Dieser war ein weltbekannter spanischer Architekt. Wie z. B. die „Sagrada Familia“, sie ist eine Basilika in Barcelona. Die Basilika ist unvollendet, Baubeginn 1882 und zum 100. Todestag 2026 soll sie fertig gestellt werden. Barcelona hat 5,5 Mio. Einwohner. Das Wetter wird noch schlechter und als wir in Capmany ankommen, regnet es. Dieser Platz war der erste und letzte spanische Platz auf unserer Reise. Heute früh war es noch so warm, jetzt ist uns kalt. Wir merken ... unser Urlaub geht zu Ende. Nach einem Spaziergang gewittert es und wir haben einen gigantischen Himmel und einen leuchtenden Regenbogen über uns ... das hat auch etwas schönes. 
Doch wenn es Morgen nicht besser wird, werden wir wohl weiter Richtung Norden fahren.

Freitag, 6. März 2020

Am Morgen wachen wir bei Sonnenschein auf und sehen gegenüber die Pyrenäen, teils noch in den Wolken versteckt. Wir verabschieden uns von diesem wirklich sehr schön gelegenen Campingplatz „L‘Albera“ bei Capmany und fahren Richtung Grenze nach Frankreich. Nochmal auftanken (in Spanien ist der Diesel günstiger) und die letzten Blicke auf das immer kleiner werdende Gebirge, die uns schon etwas traurig machen. Das Erste, was wir in Frankreich sehen, ist der Hinweis über der Autobahn „Coronavirus Info - 107,7 UKW“. Einige Male sehen wir noch das Meer entlang der Straße, bevor es ganz verschwindet. Ja ... dann kommen wir in der Nähe von Saint-Paul-Trois-Chateaux an. Ein toller Stellplatz am Fuße eines kleinen Berges mit nur 2 Womos. Gegenüber sehen wir einen Turm und einige Häuser auf einem Bergrücken. Wir beschließen, in diese Richtung zu laufen. An Lavendelfeldern vorbei, geht es immer höher über Serpentinen hinauf. Wir kommen an schön gelegenen Häusern vorbei und was soll man da noch sagen ... so etwas Schönes ... ein Traumblick vom Gipfel ...  altes Gemäuer, schnuckelige eng aneinander geschmiegte Häuser ... so schön ist hier alles. Zu dem Turm noch einige Infos: Der 15 m hohe Doujon (Wohnturm) stammt aus dem Jahre 1233 und war Bestandteil einer Burg. Im Jahr 1859 wurde er mit einer 6 m hohen Marienstatue gekrönt. Seit 2006 ist er ein historisches Denkmal. Auch die Kirche daneben ist aus dem 12. Jahrhundert und seit 1926 ein historisches Denkmal. Leider war sie verschlossen. Wir wäre gerne hinein gegangen. Die Ortschaft heißt Clansayes und zählt 529 Einwohner im Departement „Drome“ in der Region Auvergne-Rhone-Alpes. Wir sind sprachlos von so viel Schönheit. Lasst bitte die Fotos auf euch wirken. Noch was: Wir wären nicht hier, wäre das Wetter in Capmany besser gewesen ... welch ein Glück für uns. Wir fallen nachts müde in unsere Koje.

Samstag, 7. März 2020

Morgens werden wir von Eselrufen geweckt. Ach ja ... hier wohnt ja einer am Platz. Wir laufen ein Stück und sehen typisch französische Höfe. Einer schöner als der andere, wieder viele Lavendelfelder und Narzissen, die schon am abblühen sind. Die Sonne scheint, aber der Wind rauscht uns wieder um die Ohren und es ist sooooo kalk. Nicht schön!!! Wir fahren durch Frankreich und freuen uns auch über diese Landschaft hier. Sie sieht so weich und mild aus. Schweine suhlen sich auf einer Weide ... wie wundervoll. Blühende Felder mit Mandelbäumen, Weinanbau mit alten Weinstöcken sind auch zu sehen. Was uns auch noch sehr auffällt, ist die Sauberkeit hier. Egal, ob auf dem Land, der Stadt oder den Straßen, es ist sauber hier in Frankreich. Nach ca. 300 km guter Fahrt kommen wir in Louhans an. Auch auf diesem Stellplatz waren wir am Anfang unserer Reise. Kalt ist es wie im Januar, aber es ist viel grüner. Wir laufen am Fluß entlang und ruhen uns dann gar aus.

Sonntag, 8. März 2020

Wir verlassen Louhans und kommen an einem UFO vorbei. Es ist bewölkt, doch die Sonne spitzt ab und zu durch die Wolken. Uns fällt auf, dass die Landschaft hier, unserer Heimat immer ähnlicher wird. Aber die Landwirte hier sind anscheinend gescheiter als unsere. Sie haben kleine Wiesen und Felder und vor allem sind immer wieder Hecken und Sträucher, als Abgrenzungen zu sehen. Das sollte bei uns auch so gemacht werden, damit es für die Insekten besser wird und auch das Abschwemmen der Felder verhindert werden kann. In den Tälern sind die Flüsse überschwemmt, weil es in den letzten Tagen ein großes Unwetter gab. Wir fahren an Nancy und Metz vorbei in Richtung Münzthal. Dort möchten wir uns die Kristallerie der „Saint Louis“ ansehen. Wir besitzen nämlich ein paar Gläser und wenn wir schon hier in der Nähe sind, schauen wir es uns mal genauer an. Reiner kann einen Termin für morgen vereinbaren, denn eigentlich muss man sich ein paar Wochen vorher für eine Führung anmelden und mindestens 5 Personen sein. So ein Glück und freundliche Menschen ... wir bekommen morgen eine Werksführung nur für uns Zwei. DANKESCHÖN!!! Über Münzthal ragt die Kirche „Eglise Saint-Louise de Saint-Louise les Bitche“. Also lassen wir uns morgen mal überraschen. Wir sind gespannt! An Schwangerbach ... ha ha ... vorbei, kommen wir nach ein paar Kilometern zu unserem Stellplatz nach „Bitche“. Direkt an der „Citadelle de Bitche“ sind 5 Plätze für Wohnmobile. Mein Gott ist das schön hier. 
Wir laufen gleich los, um uns die Zitadelle anzuschauen. Auf dem gegenüberliegenden Berg sehen wir „Fort Saint Sebastian“, errichtet 1850 - 1853. Und nun stehen wir, sehr beeindruckt, vor der Zitadelle von Bitche und staunen über die Größe dieser Festung, in der historischen Region Lothringen. Eine Zitadelle ist eine kleine, in sich abgeschlossene Festung, die innerhalb einer größeren liegt. Bei Erstürmung der Stadt durch feindliche Truppen, diente sie als Rückzugsort für die Garnison und letzter Widerstandskern der Stadt. Zitadelle bedeutet auch in der Neuzeit „kleine Stadt“. Der gesamte steile Sandsteinfelsen ist durchzogen von einem Labyrinth in den Fels getriebener unterirdischer Gänge, Kasematten (Festungsgewölbe) und großen Hallen. Das etwa 366 m lange und 30 - 60 m breite Sandsteinplateau, auf dem die Zitadelle errichtet wurde, überragt die Umgebung von Bitche um etwa 80 m. Eine Markierung auf dem obersten Plateau zeigt 365 m ü.d.M. Der Blick von der Höhe der Festung reicht in die weiten kuppenreichen Nordvogesen. 40 m hohe senkrechte Wände ragen in den Himmel. Unter der Kapelle befindet sich ein 450 qm grosses Wasserreservoir. 1172 wurde die Zitadelle zum ersten Mal erwähnt. Immer wieder wurde sie zerstört und wieder aufgebaut. Sie gehört zu den historischen Denkmälern und seit 1979 ist sie unter Denkmalschutz. Einen Kilometer laufen wir um die Festung herum und haben einen fantastischen Blick über die Landschaft. Sehr sehr beeindruckend!!!

Montag, 9. März 2020

So ... heute ist es soweit. Wir fahren in die Kristallmanufaktur „Saint Louis“, die sich mitten im Unesco-Biosphären-Reservat Nordvogesen-Pfälzer Wald befindet. Der Ortsname ist Saint-Louis les Bitche, liegt im Tal und ist von Wald umgeben. Da wir noch etwas warten müssen, gehen wir schon mal ins Museum. Hier stockt uns der Atem. Was für eine Pracht ist das. Überall glitzert und funkelt es. Kristallleuchter ... riesig groß ... Einzelanfertigungen, Gläser, Schalen und und und. Unser Mann kommt ... er hat selbst sein ganzes Berufsleben hier verbracht und ist von „seiner Firma“ überzeugt und bringt es auch dementsprechend zu uns herüber. Außerdem spricht er sehr gut unsere Sprache. Es wird eine fachkundige Führung und wir können den Mitarbeitern über die Schulter schauen. Die Glasbläser fertigen aus den geschmolzenen Kristallglas Unikate. Schon toll, dass wir das sehen können. Eine handvoll Männer steht vor den Öfen, in denen Glut zu sehen ist. Es ist sehr warm hier. Jeder Griff dieser Männer sitzt ... es ist wirklich alles Handarbeit, einer bläst das Glas, der andere schneidet es ab, ein anderer taucht es ins Wasser, usw. Es ist sehr beeindruckend. In einer anderen Abteilung wird gefräst, geschliffen, geätzt oder bemalt, bis das Kristall vollständig fertig ist. Unheimlich viele Handgriffe sind hier zu erledigen. Nun wissen wir auch, warum es so teuer ist. Es steckt sehr viel Arbeit und Wissen in diesem Handwerk. Zum Schluß gehen wir natürlich in den Shop und erwerben noch ein paar sehr schöne Stücke.
Zur Glashütte: 1586 wurde die Glashütte von Hohlbach in das Münzthal verlegt. Im 30-jährigen Krieg ging der Betrieb ein. 1767 erteilte König Louis die Erlaubnis zur Errichtung einer neuen Glashütte. Ab da war es dann eine königliche Glaserei. 1781 war die Manufaktur das erste Unternehmen auf europäischen Festland, dem die Herstellung von Bleikristall gelang. Seit 1989 ist die Glashütte Eigentum der HERMÈS-Gruppe (nicht der Paketlieferer, sondern die in Frankreich ansässige Design-Manufaktur). Für ein filigranes Produkt wie die Serie „Bertholdi Gold“ sind 24 Personen beschäftigt (9 für Glas, 15 für Gravur und Dekor) bis ein Satz, nach 20 Tagen, fertiggestellt ist. Kronleuchter gingen schon nach Moskau in den Kreml oder auch nach Dubai. Zum Putzen werden Leute aus der Manufaktur in das jeweilige Land geschickt. Das ist doch unglaublich - oder nicht? Auch die 1897 erbaute und reichlich mit Glas verzierte Kirche, ist durch die Förderung der Manufakturfamilie entstanden. Sie wurde für die Arbeiter gebaut, die sich nach und nach hier ansiedelten. Auch das Lalique-Museum und der Glasereistandort Meisenthal ist hier in der Nähe. Das war ein Tag!!! So etwas Schönes!!! Wirklich!!!
Unser Weg führt uns noch nach Kirchberg an der Jagst. Hier waren wir schon einmal und hier verbringen wir auch die letzte Nacht unseres Urlaubs. In der Kleinstadt wurde viel mit Fachwerk gebaut und das ist schon typisch fränkisch. Auch hier ist es schön. An einem Haus steht „Hier war Goethe“. Das glauben wir, dass es auch ihn hier gefiel. Im Turm ist eine Pizzeria und hier essen wir auch lecker. 

Dienstag, 10. März 2020

So ... nun geht‘s aber gar nach Hause. Wir freuen uns wirklich sehr auf unsere Mizi‘s. Sie wurden super durch Sabine, Heike, Bettina und Thomas versorgt ... vielen Dank. Ein großes Herz mit „Herzlich Willkommen Daheim“ und Frühlingsboten stehen vor der Tür. Wie lieb von Anne und Sabine. Wir glauben, unsere Lieben freuen sich auch, dass wir wieder Zuhause sind. Danke für Alles ... und wir sind sehr froh, dass wir nicht länger in Andalusien geblieben sind. Der Korona-Virus ist auch dort angekommen und durch eine Urlaubsbekanntschaft wissen wir, dass der Campingplatz nur noch kurz zum Einkauf von Lebensmitteln, Arzt oder Apotheke verlassen werden darf. Man sind wir froh, Daheim zu sein.
Wir haben bereits in Almayate für das kommende Jahr gebucht und freuen uns auch auf die nächste Auszeit in Andalusien. Wir hoffen, dass das so auch wieder klappt.

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Kommentare: 6
  • #1

    Katja Puchtler (Samstag, 04 Januar 2020 19:55)

    Wir wünschen euch eine richtig schöne Zeit nach allem was in letzter Zeit war.
    Erholt euch schön und lasst es euch gut gehen.
    Wünschen euch
    Katja, Tim und Jonas
    Mit
    Asterix und klausi

  • #2

    Jutta Barthel (Samstag, 11 Januar 2020 21:21)

    Ich wünsche euch eine gute Fahrt und eine schöne Zeit im Süden. �

  • #3

    Mon (Mittwoch, 12 Februar 2020 10:04)

    Ich habe es auch endlich geschafft, bei euch vorbei zu schauen, schön habt ihr es hier, noch eine schöne Zeit

  • #4

    Antonia (Dienstag, 25 Februar 2020 08:48)

    So schön euch hier begleiten zu können. Wünschen euch noch eine schöne Zeit und freuen uns, euch bald wieder sehen zu dürfen.
    ❤️

  • #5

    irene gijbels (Freitag, 06 März 2020 09:27)

    Liebe Andrea und Reiner, schon um mit auch mit zu reisen und die erzahlungen und foto''s sind wirklich wunderschon.�Gute heimfahrt fur auch beiden.Liebe grusse Marc und Irene❤

  • #6

    Dietmar Neugebauer (Sonntag, 08 März 2020 13:01)

    Ich habe mich schon darüber gewundert dass der Boberla Parkplatz seit Längerem leer ist. Jetzt kenne ich den Grund. Kompliment für den tollen Bericht und die klasse Bilder. Eine gute Heimfahrt wünschen Dietmar & Christine .